HALDRUP blickt auf erfolgreiche, gut besuchte Hausmesse 2016 zurück

 

Jedes Jahr im Dezember kommen Kunden und Fachbesucher aus der ganzen Welt nach Ilshofen. Denn wenn das Jahr langsam zu
Ende geht ist es wieder soweit: Die Firma HALDRUP hat zur Hausmesse geladen. Dabei wird traditionell in den Mittelpunkt gerückt,
worum sich bei HALDRUP alles dreht: Im Atrium des Firmengebäudes und verschiedenen Ausstellungsräumen haben die Gäste die
Möglichkeit, fast das gesamte Produktspektrum zu sehen.

Alljährlich wird die Hausmesse auch dazu genutzt, das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. 2016 gab es wieder zahlreiche
Produktverbesserungen und Neuentwicklungen. Traditionell geben Geschäftsführer Bernd Kettemann und Vertriebsleiterin Anna
Sprinzl einen Überblick über das, was sich bei HALDRUPs Mähdreschern, Sä- und Erntemaschinen sowie Laborgeräten in den letzten
Monaten getan hat:

Neu im Sortiment ist der pneumatische Parzellendüngerstreuer PFS-12. Neu ist auch der Mini Beizer BCT-50, mit dem kleinste
Saatgutchargen behandelt werden können. Bei Erntemaschinen gibt es nun ein Sojaschneidwerk, das eine Schnitthöhe von wenigen
Zentimetern ermöglicht. Neu ist weiterhin, dass der HALDRUP-Mähdrescher C-85 jetzt mit einem sehr großen Korntank und somit
dem Fassungsvermögen von 2400 Litern lieferbar ist. Verbessert wurde - neben vielem anderen - auch das Doppelwiegesystem
beim Parzellenmähdrescher CTS-95. Erntezeiten können dadurch reduziert und die Produktivität gesteigert werden.

Neuigkeiten gibt es auch von der 2014 gegründeten Tochtergesellschaft HALDRUP USA. Die Bauarbeiten für das Werksgebäude im
Bundesstaat Indiana wurden vor einigen Monaten abgeschlossen. Gleichzeitig hat die Belegschaft ihre Arbeit aufgenommen. Das
neue, rund fünfzehn Mann starke Team arbeitet eng mit Kollegen vom Ilshofener Stammwerk zusammen. Im Auftragseingang wird
heute bereits deutlich, dass der Neustart in den USA gelungen ist.

Wie die Messebesucher erfahren, hat sich auch so einiges in HALDRUPs Vertriebsteam getan. Denn seit kurzem kommuniziert
HALDRUP mit seinen Kunden in allen gängigen Weltsprachen. Sprachbarrieren zu überwinden war dringend notwendig. Schließlich
macht HALDRUP Geschäfte auf sechs unterschiedlichen Kontinenten.

Einmal im Jahr zur Hausmesse öffnet HALDRUP seinen Gästen Türen und Tore. Erfahrungsgemäß stoßen Werksführungen dabei
immer auf großes Interesse. Immer sehr gut frequentiert sind auch Fahrertrainings sowie Workshops für den Harvest- und
SeedManager.

Mit dem US-Unternehmen TSI Services kommt bei der Hausmesse außerdem eine Firma zu Wort, die praktische Erfahrungen im
Umgang mit den Maschinen aus Ilshofen mitbringt. Das 1989 gegründete Unternehmen ist seit vielen Jahren als Dienstleister im
Feldversuchswesen tätig. Hunderttausende von Versuchsparzellen werden von TSI Services jährlich betrieben. Überzeugend sei
die einfache Bedienbarkeit sowie die Zuverlässigkeit und hohe Schlagkraft der HALDRUP-Maschinen. Nicht zuletzt der gute
Kundenservice habe das US-Unternehmen 2016 dazu bewogen, noch weitere Parzellenmähdrescher zu bestellen.

Von der Firma geo-konzept als HALDRUP-Lieferanten erfahren die Gäste, wie im Versuchswesen die komplette Planung sowie die
Steuerung einer Sämaschine vom PC aus vorgenommen werden kann. Durch GPS-Systeme ist eine automatische Aussaat zenti-
metergenau an jeder gewünschten Stelle des Feldes möglich. Im Außenbereich vorgeführt wird auch der Einsatz einer sogenannten
Bonitur-Drohne. Das kleine Fluggerät kann den Pflanzenaufgang eines Feldes aus der Vogelperspektive beurteilen. Laut geo-konzept
wird mit diesem Verfahren eine größere Genauigkeit erzielt, als es dem menschlichen Betrachter auf herkömmliche Weise möglich ist.

Abschließend referiert die Firma Polytec zum Thema NIRS (Nahinfrarotspektroskopie). Mithilfe dieses Analyseverfahrens kann eine
Beurteilung des Erntegutes bereits auf dem Feld erfolgen. In Verbindung mit dem HALDRUP-HarvestManager können alle Ergebnisse
sofort dokumentiert und weiterverarbeitet werden.

Die Resonanz auf HALDRUPs Hausmesse war 2016 offenbar noch größer als bereits in den Vorjahren, wie Geschäftsführer Andreas
Hessenthaler berichtet. „Viele unserer Gäste haben eine weite Anfahrt in Kauf genommen, um in diesem Jahr wieder dabei sein zu
können. Wir durften zahlreiche Gäste aus allen Teilen Deutschlands und ganz Europa bei uns begrüßen. Einige Teilnehmer sind sogar
extra aus USA und Russland angereist, was uns außerordentlich freut!“